HR1 Pirschjagdseminar

Am Samstag 25. Juli 2020 trafen sich 20 Jäger zum Pirschjagdseminar mit dem Pirschjagdexperten Max Götzfried.

Erstellt am 20.08.2020

Bereits zum zweiten Mal trafen sich knapp 20 Jäger aus der Jägervereinigung Heilbronn mit dem Schwarzwild und Pirschjagdexperten Max Götzfried zusammen, um die Bejagung stetig ansteigender Schwarzwildbestände verbessern und effizienter gestalten zu können – Mittel zum Zweck: Die Pirschjagd.

Die Gefahr einer Eintragung der afrikanischen Schweinepest (ASP), welche die heimischen Nutztierbestände massiv bedroht ist allseits gegenwärtig und noch immer nicht gebannt. Aber auch durch Wildschweine verursachte Wildschäden in Feld und Flur, auch gerne im heimischen Garten, sind keine Seltenheit, sondern mehr die Regel in einigen Regionen des Landes. Schäden können schnell im fünfstelligen Eurobereich rangieren.

Kernauftrag für die heimischen Jäger ist demnach, eine gezielte und möglichst effiziente Bejagung der Schwarzwildbestände. Die traditionelle Art der Bejagung vom Hochsitz aus, weicht zusehends der Pirschjagd, um den schlauen, anpassungsfähigen und vornehmlich nachtaktiven Wildschweinen Paroli bieten zu können.

Durch entsprechenden Einsatz von moderner Wärme-/Nachtsichttechnik zeigte Max Götzfried welche Taktiken er einsetzt, um möglichst lautlos und von den Schwarzkitteln unbemerkt so nahe wie möglich herantreten zu können. Dabei bleiben oft die Schuhe und manchmal sogar die Hose auf der Strecke, denn diese verursachen Geräusche beim Angehen.

Jäger lernen niemals aus, unter diesem Motto stand somit auch dieses vom Hegering 1 der Jägervereinigung Heilbronn ausgerichtete Seminar. Jens Lederer, stellvertretender Hegeringleiter des HR1 Heilbronn, sieht in der beständigen Weiterbildung der Jäger die verantwortungsvolle Arbeit eben dieser bestätigt und kündigte weitere Seminare für die Zukunft an.

Erstellt am 20.08.2020
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