Jungjäger zeigten sich in bester Form

32 Jungjäger haben am 25. Juli 2020 nach vier anstrengenden Prüfungstagen ihr Zeugnis und den Jägerbrief aus der Hand von Kreisjägermeister Edgar Häußer erhalten.

Erstellt am 26.07.2020

Ein Blick auf die zunehmende Zahl der Jäger in Deutschland legt nahe, dass die Jagd nach wie vor für einige Menschen eine faszinierende Passion ist. Die Ausbildung zum Jäger ist umfassend. Nach elf Monaten mit 85 Schulungstagen und rund 600 Stunden Lehr- und Lernzeit haben 32 Jungjäger am 25. Juli 2020 nach vier anstrengenden Prüfungstagen ihr Zeugnis und den Jägerbrief aus der Hand von Kreisjägermeister Edgar Häußer erhalten. Mit ihrem Zeugnis können die Jungjäger nun ihren ersten Jahresjagdschein lösen.

Häußer war beeindruckt von der Leistung des Jägernachwuchses: „Es war einer der besten Jungjägerkurse der vergangenen Jahre. 12 Auszubildende haben bei der schriftlichen Prüfung mehr als 120 von 125 Fragen richtig beantwortet.“, erklärte er bei der Zeugnisübergabe beim Jagdhaus im Heilbronner Köpfertal. Lediglich zwei Aspiranten haben die Prüfung nicht bestanden, einer konnte krankheitshalber nicht an der Prüfung teilnehmen. Durch die Corona-Pandemie verzögerte sich der Schulunterricht um zwei Monate. Wegen der Abstandsregelung wurde extra ein großes Zelt für die Ausbildung im Hof neben dem Jagdhaus aufgestellt.

Insgesamt 16 Ausbilder hatten zuvor in fünf Unterrichtsfächern das Wissen rund um die Themenfelder Wildtierkunde, Tier- und Naturschutz, Wildkrankheiten, Wildschadensverhütung, Jagdetrieb, Waldbau,Jagdrecht, Waffenrecht, jagdliches Schießen, Hygiene und Ethik vermittelt.

Kreisjägermeister Edgar Häußer und Ausbildungsleiter Helmut Weber würdigten die Ausbilder für die qualifizierte Wissensvermittlung und lobten die Schüler für das disziplinierte Arbeiten im Unterricht.

Edgar Häußer freute sich über den hohen Frauenanteil von nahezu 15 Prozent. Fünf Frauen hatten am Kurs teilgenommen.

 

Autor: Hans Peter Schmitt

Erstellt am 26.07.2020
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