Erfolgreiche Fuchswoche Hegering 9

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Fuchswoche des Hegering 9, erfolgreicher Abschluss am Fischereisee in Brackenheim.

Mit dem traditionellen Legen der Strecke am Sonntag, den 1. Februar 2026, fand die diesjährige Fuchswoche des Hegering 9 Zabergäu ihren würdigen Abschluss. Am Sulzbergsee in Brackenheim versammelten sich zahlreiche Jägerinnen und Jäger, um gemeinsam auf eine intensive und erfolgreiche Woche zurückzublicken. 

Insgesamt konnten während der Fuchswoche durch Einzel.- und Gemeinschaftliche Jagd       86 Füchse, 5 Steinmarder sowie 1 Waschbär erlegt werden. Dies Ergebnis unterstreicht das große Engagement der beteiligten Reviere und zeigt, welchen Stellenwert die Raubwildbejagung im Zabergäu einnimmt. Besonders erfolgreich waren in diesem Jahr die Reviere Pfaffenhofen mit 35 Füchsen und 1 Steinmarder, das Revier Stockheim mit 12 Füchse und 1 Steinmarder sowie das Revier Dürrenzimmern/ Hausen/ Neipperg mit 9 Füchsen. Diese Zahlen spiegeln den intensiven Einsatz und die konsequente Revierarbeit wider.

Im Rahmen der feierlichen Abschlussveranstaltung übereichte Hegeringleiter Rainer Pfanzler die Fuchsnadel an Alexander Klein und Christopher Schneider, die jeweils 21 Füchse sowie 1 Steinmarder erlegen konnten. Ihnen folgte Franz Schneider mit 9 erlegten Füchsen. Eine besondere Anerkennung erhielt zudem das Revier Botenheim, dort gelang es Volker Pfisterer, ein Waschbär zu erlegen, wofür ein Sonderpreis verliehen wurde.

Die Fuchswoche leistet einen wichtigen Beitrag zur Niederwildhege im Zabergäu. Durch die konsequente Regulierung des Raubwildbestandes werden insbesondere Niederwildarten wie Feldhase, Fasan und das gefährdete Rebhuhn unterstützt. Gleichzeitig trägt die Bejagung zur Eindämmung von Krankheiten wie der Fuchsbandwurm sowie der aktuell vermehrt auftretenden Fuchsräude bei. Damit erfüllt die Jägerschaft nicht nur ihren Hegeauftrag, sondern übernimmt auch Verantwortung für den Arten und Seuchenschutz.

Ein Herzlichen Dank gilt unserem Team, für die hervorragende Vorbereitung und Bewirtung unserer Gäste. Ebenso sorgten die Jagdhornbläser Zabergäu mit ihrer musikalischen Umrahmung und das traditionelle Verblasen der Stecke für einen feierlichen würdevollen Rahmen der Veranstaltung.

Erfreulich ist, dass sich von Jahr zu Jahr mehr Reviere an der Fuchswoche beteiligen. Dieses wachsende Engagement zeigt den starken Zusammenhalt innerhalb des Hegeringes. Es bleibt zu hoffen, dass sich künftig auch die noch nicht beteiligten Reviere, die sich in der Hegevereinbarung zur Mitwirkung verpflichtet haben, dieser wichtigen gemeinschaftlichen Aufgabe anschließen. Die Fuchswoche 2026 war somit nicht nur jagdlich erfolgreich, sondern auch ein sichtbares Zeichen gelebter Hegegemeinschaft im Zabergäu.